Am Freitag, 2. Oktober 2026, dem Vorabend des Tags der Deutschen Einheit, findet in Baden-Württemberg zum zweiten Mal die Lange Nacht der Demokratie statt. Landesweit laden eine Vielzahl an Städten und Gemeinden zu Gesprächen, Diskussionen und kreativen Formaten rund um Demokratie ein.
Bürgerinnen und Bürger, Politik, Medien, Kultur, Bildung und engagierte Jugendliche treffen an zentralen Orten aufeinander – zum Austausch, Diskutieren und gemeinsamen Gestalten. Die Veranstaltungen setzen ein klares Zeichen für eine lebendige Demokratie.
Am 2. Oktober 2024 fand erstmals in Baden-Württemberg die Lange Nacht der Demokratie statt. Über 70 Einrichtungen in mehr als 55 Kommunen schufen kreative Räume für Austausch, Diskussion und Reflexion – eine einmalige Aktion soll es nicht bleiben.
Räume für Begegnung, Kontroverse und Reflexion
Das Format stammt ursprünglich aus Bayern und wurde 2024 von einem breiten Bündnis aus Organisationen für Baden-Württemberg adaptiert. Nach einer landesweiten Ausschreibung und dank finanzieller Förderung konnten 22 Standorte unterstützt werden, weitere nahmen ohne Förderung teil. Insgesamt beteiligten sich schließlich über 70 Akteur*innen landesweit.
Die Veranstaltungen reichten von Workshops, Theater und Diskussionen bis hin zu innovativen Formaten wie Demokratielaboren, künstlerischen Aktionen oder interaktiven Angeboten. Beispiele sind ein Graffiti-Workshop in Horb, ein „Demokratie-Zug“ in Heidelberg oder eine „lebendige Bibliothek“ in Waldshut-Tiengen. Insgesamt besuchten über 16.000 Menschen die Angebote.
Die große Resonanz und das Engagement der Beteiligten bestärken die Initiator:innen darin, die Lange Nacht der Demokratie 2026 erneut durchzuführen und langfristig zu etablieren.
Die Initiative leistet einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Teilhabe und zeigt das starke zivilgesellschaftliche Engagement im Land.