Lasst uns reden - Demokrat:innen im Dialog

02.10.2026 18:00–21:00 Uhr

Demokratie braucht Austausch. Mit „Lasst uns reden – Demokrat:innen im Dialog“ schaffen wir einen Raum, in dem unterschiedliche Meinungen respektvoll, offen und auf Augenhöhe diskutiert werden. In einem interaktiven Format, angelehnt an das Prinzip des Speeddatings, diskutieren die Teilnehmer:innen in mehreren kurzen Gesprächsrunden mit Expert:innen zu unterschiedlichen Themenfeldern unserer demokratischen Gesellschaft.

Mit „Lasst uns reden – Demokrat:innen im Dialog“ schaffen wir einen Raum, in dem unterschiedliche Meinungen respektvoll, offen und auf Augenhöhe diskutiert werden.Das interaktive Format ist angelehnt an das Prinzip des Speeddatings. 

Die Teilnehmer:innen diskutieren gemeinsam mit Expert:innen in mehreren kurzen Gesprächsrunden zu ausgewählten Themenfeldern unserer demokratischen Gesellschaft. Unser Ziel ist es, ein gegenseitiges Verständnis für die Meinung anderer zu entwickeln, respektvoll miteinander umzugehen, Vorurteile zu hinterfragen, neue Denkimpulse zu gewinnen und ggf. gemeinsam neue Ideen zu kreieren. Das Projekt richtet sich an eine breite gesellschaftliche Zielgruppe. Insbesondere angesprochen werden Bürger:innen, Multiplikator:innen, Lehrkräfte, Vereine sowie junge Erwachsene und Jugendliche.

Zu Beginn erfassen „Stimmungsbuttons” die aktuelle Haltung der Teilnehmer:innen (z. B. erfreut, optimistisch, sprachlos, empört, wütend, besorgt usw.). Anschließend finden in den neun Räumen der VHS die Gesprächsrunden zu unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Fragestellungen statt. Neun Räume - Neun Themenfelder - Neun Dialoge - sechs Durchgänge à 15 Min. Kurze thematische Einführung durch die Moderator:innen. Erklärung der Verhaltens- und Dialogregeln. Anschliessend ca. 10-12 Min. Zeit für Dialog mit Expert:innen. 
Inhaltlich orientieren sich die Gespräche an bewusst polarisierende Aussagen. Mit dem Zusatz „Lasst uns reden“ laden wir die Teilnehmer:innen zum Dialog ein. 

Beispielsätze:

- "Bei Erinnerungskultur geht’s nur um Schuld - Lasst uns reden." - Catherina Field (Meet a Jew Mannheim)
- "Bildung ist nicht für alle gleich! - Lasst uns reden." - Stefan Knust (Musikschule SW)
- "Brauchen wir wirklich Kunst & Kultur? - Lasst uns reden." - Barbara Gilsdorf (Kulturbüro SW)
- "Gefühle haben in der Gesellschaft kein Platz - Lasst uns reden." - Nicole Ungerer Henríquez (Coaching Ungerer)
- "Hinter jeder Geschichte steckt eine Lüge - Lasst uns reden." - Rolf Kienle (Freier Journalist)
- "Inklusion in der Schule ist gescheitert - Lasst uns reden." - Martin Köhl (Inklusionsbeauftragter SW)
- "Ist sexuelle Orientierung Privatsache? - Lasst uns reden." - Verena Müller (Drachenstark)
- "Wer Heimat sagt, meint Ausgrenzung - Lasst uns reden." - Gundula Sprenger (Badische Heimat)
- "Toleranz heißt Schwäche - Lasst uns reden." - Steffen Groß (Ev. Kirche SW)

Zum Abschluss der Veranstaltung werden zentrale Gedanken auf einer „Pinnwand der Erkenntnis“ gesammelt.

Unsere Projektpartner:
Badische Heimat Schwetzingen 
Ev. Kirche Schwetzingen 
Inklusionsbeirat Schwetzingen 
Kulturbüro der Stadt Schwetzingen 
Medienforum Heidelberg e.V. 
Meet a Jew (Mannheim) 
Musikschule Schwetzingen 
Internationaler Bund Respekt Coaches 

Unser Projekt ist Nachhaltig: Das Konzept ist so ausgelegt, dass sich das Projekt nach einer Startphase einmal jährlich wiederholen bzw. weiterentwickeln kann.

Landkreis
Rhein-Neckar-Kreis
Veranstalter & Kooperationspartner
VHS Bezirk Schwetzingen e.V.
Veranstaltungsort
VHS Bezirk Schwetzingen e.V.
Mannheimer Straße 29
68723 Schwetzingen