02.10.2026 18:00–20:15 Uhr
Vierzehn Jahre nachdem die Filmemacherin den versuchten Femizid eines Mitschülers überlebt hat, kehrt sie zu den prägenden Momenten und Menschen von damals zurück. Es sind Erinnerungen voller Wärme und Zuversicht, aber auch von Kälte und Brutalität.
In einer fragmentarischen, selbstreflexiven Erzählform nähert sie sich dem Erlebten erneut an und begegnet den Personen, die in den drei Jahren um die Tat für sie eine wichtige Rolle spielten: einer Lehrerin, einer ehemaligen Mitschülerin, einem Arzt, einem Staatsanwalt, einer Kommissarin, ihrer Halbschwester und einer Freundin in Brasilien. In den Gesprächen sucht sie nach deren Erinnerungen an die damaligen Situationen – und nach Antworten auf die Fragen, die sie all die Jahre begleitet haben. Die Reise führt sie von München bis nach Rio de Janeiro.
Im anschließenden Gespräch mit der Regisseurin Daniela Magnani Hüller wird über Gewalt gegen Frauen gesprochen und diskutiert, wie Frauen besser geschützt werden können.
18:00 Uhr Begrüßung durch die Friedrich-Ebert-Stiftung und den Sozialdienst Muslimischer Frauen
18:05 Uhr Filmschau
19:45 Uhr Nachgespräch mit Regisseurin Daniela Magnani Hüller und Aysun Pekal, Vorsitzende Sozialdienst Muslimischer Frauen Stuttgart, moderiert von Bastian Schulz, Leiter des FES-Landesbüros Stuttgart
20:15 Uhr Ende der Veranstaltung
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Veranstalter & Kooperationspartner
Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Baden-Württemberg, in Kooperation mit dem Sozialdienst Muslimischer Frauen Stuttgart
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Veranstaltungsort
Atelier am Bollwerk
Hohe Straße 26
70176 Stuttgart
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